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Vorbemerkung zur Chronik

Gewalt gegen Deutsche ist kein theoretisches Problem, sondern eine Alltagserfahrung, die von immer mehr Deutschen geteilt wird. Wie hoch die Schwelle ist, hinter der deutschenfeindliche Gewalt erst als solche begriffen und beschrieben wird, ist in dem Buch Deutsche Opfer, fremde Täter ausführlich dargestellt. Vieles, was auf dem Schulhof, auf dem Weg zur Arbeit, zur Diskothek, zum Einkaufen erlebt und erlitten wird, liegt in einem Graubereich: Was ist bloße jugendliche Aufmüpfigkeit (und nicht an Volkszugehörigkeit oder die Prägung durch einen anderen Kulturraum gebunden), was ist gezielte Deutschenfeindlichkeit (und bekommt damit jene ethnisch-kulturelle Aufladung, um die es in diesem Buch geht)?

Es hat sich als sinnvoll erwiesen, die Fälle in vier Kategorien und eine Sonderkategorie einzuteilen und somit Übersichtlichkeit in einen nach Menge und Angriffspunkt unübersichtlichen Komplex zu bringen. Dieser Übersichtlichkeit dient auch die Farbgebung: Jede Kategorie ist anders gekennzeichnet.

Kategorie 1: Alltagsgewalt – Farbe türkis

In diese Kategorie finden jene Übergriffe Aufnahme, die man zum Teil noch mit einer »normalen« Schlägerei unter Jugendlichen oder dem Machogehabe im Revierkampf verwechseln könnte. Signifikant ist jedoch zum einen die Eskalation des Konflikts, in dem nach kürzester Aufwärmphase eine Rangelei in eine Messerattacke ausarten kann. Zum anderen spielt das bandenartige Drangsalieren deutscher Opfer eine große Rolle: Hier sind Einflußzonen abgesteckt worden, in denen von der Demütigung, über das berühmt-berüchtigte »Abziehen« von Wertgegenständen bis zur Schutzgelderpressung alles zum Alltag gehört. Ein drittes Kennzeichen ist die extrem niedrige Reizschwelle: Oft genügen ein falscher Blick, ein unbeabsichtigter Rempler, ein Gerücht, und der Deutsche sieht sich einer Aggressivität ausgesetzt, gegen die er aufgrund seiner Erziehung zum Gespräch und zur gütlichen Einigung nichts entgegenzusetzen hat.

Kurzum: Die Kategorie »Alltagsgewalt« gibt Einblick in jene alltägliche Verhinderung, Störung und Zerstörung dessen, was man in Deutschland bisher unter Normalität des täglichen Lebens verstehen und tatsächlich praktizieren konnte. Gleichzeitig ist diese Kategorie eine, die Hinweise darauf gibt, wie sehr sich der Alltag einzelner Deutscher und deutscher Familien in sogenannten Problemvierteln hin zu einem Leben in einer »falschen Normalität« verändert hat. Schlagend und in seiner Eindringlichkeit unerreicht, hat das der Berliner Publizist Thorsten Hinz veranschaulicht in seinem Buch Zurüstung zum Bürgerkrieg. Der Ort des Geschehens ist Berlin-Schöneberg, und Schöneberg ist weit verbreitet.

Kategorie 2: Intensivtäter, schwere Fälle, Gewalt mit Todesfolge – Farbe violett

Es versteht sich von selbst, daß diese Sammlung ist nicht so umfangreich wie die erste sein kannn, aber sie ist in mancher Hinsicht die Spitze des Eisbergs. Das, was in den unwidersprochenen, nichtgeahndeten und somit erfolgreichen Formen der Alltagsgewalt eingeübt worden ist, findet in schwerer Körperverletzung, in Mord und Totschlag und in der wiederholten intensiven Tat Steigerung und Höhepunkt. Daß ausländische oder erst eingebürgerte Täter teils für bis zu 80 Prozent der schweren Gewaltdelikte verantwortlich sind, ist statistisch nachgewiesen und selbst unter Politikern unausgesprochenes Basiswissen. Es sind Fälle wie die dokumentierten, die für Aufmerksamkeit und Schlagzeilen sorgen – nicht in jedem Fall, aber wenigstens doch so, daß es hin und wieder zu überregionalen Debatten über die Gewalt gegen Deutsche kommt. Dabei wird die Ausländergewalt leider oft im Topf der allgemeinen Jugendverrohung verrührt. Aber dieser Verschleierungsversuch hält der Wirklichkeit nicht stand: Ständig kommen neue Gewalttaten hinzu, verübt von Zugezogenen, von Gästen, an einem signifikant hohen Anteil deutscher Opfer.

Kategorie 3: Gewalt gegen öffentliche Organe und Einrichtungen – Farbe grün

Diese Kategorie umfaßt Tätlichkeiten gegen Polizeibeamte ebenso wie solche gegen Busfahrer oder Angehörige ziviler Wachdienste – und berührt damit ein heikles Thema: Zum Gewaltmonopol des Staates nach innen gehört nämlich zwingend, daß sich die Polizei im öffentlichen Raum ungestört bewegen kann und daß sie diese Bewegungsfreiheit auf jeden Fall durchsetzt. Wenn nun, hohe Polizeibeamte, Richter, Politiker und Journalisten von sogenannten No-go-areas sprechen, von rechtsfreien Räumen also, in denen sich eine normale Polizeistreife nicht mehr bewegen kann, sondern nur noch ein massiveres Aufgebot: dann ist das eine in doppelter Hinsicht alarmierende Bestandsaufnahme. Zum einen bedeutet dies, daß Straßenzüge oder Stadtteile »besetzt«, also verlorengegangen sind an Gruppen, die sich der Rechtsordnung und der Staatsgewalt nicht beugen wollen. Zum anderen zeigt sich an den Beschimpfungen der Polizeibeamten und am Versuch, sie an ihrer Arbeit zu hindern, daß sie als Gegner der Auseinandersetzung oder: als Gegner im Vorbürgerkrieg gesehen werden. Wenn also auch in diesem Bereich die Bruchlinien entlang ethnischer Grenzen verlaufen, so birgt der Plan, vermehrt Migranten in den Dienst bei der Polizei zu rekrutieren, einigen Sprengstoff: Wem gehört im Zweifelsfall die Loyalität eines türkischen Polizisten in deutscher Uniform?

Kategorie 4: Sexuelle Gewalt – Farbe gelb

Die Opfer in dieser Kategorie sind praktisch ausschließlich weiblich, und auch in diesem Segment der Straftaten ist der Anteil ausländischer Täter signifikant höher als der deutscher Täter. Dokumentiert sind vor allem sogenannte Überfallsvergewaltigungen und -übergriffe. Ethnisch signifikant sind Vergewaltigungen, an denen sich gleich mehrere Täter beteiligen. Ein erschreckendes Phänomen hat der britische Unterhausabgeordnete Jack Straw Anfang 2011 im Parlament zur Sprache gebracht: bandenmäßiges Vergewaltigen junger weißer Mädchen zum Zwecke ihrer Demütigung. Solche Vorfälle erinnern an Vergewaltigungsorgien siegreicher Soldaten nach der Einnahme eines feindlichen Ortes und sind ein deutliches Zeichen für das unterschwellige oder offenkundige Bewußtsein der Täter, daß sie Kämpfer in einem ethnisch-kulturellen Bürgerkrieg sind. In diesen Zusammenhang gehören auch Fälle wie der vom 15. Juli 2010: An diesem Tag vergewaltigten vier Türken zwei deutsche Mädchen und filmten ihre Tat, um die Demütigung festzuhalten und anschaulich zu verlängern. Solche Fälle sind sicherlich wiederum die Extrempunkte einer Linie, die ihren Ausgangspunkt dort nimmt, wo das weiße, deutsche Mädchen als »Schlampe« bezeichnet und als leichte Beute wahrgenommen wird – während gerade etwa junge Türken mit Argusaugen über die Züchtigkeit und Unberührtheit ihrer Schwestern und Cousinen wachen und deren Ehre bis hin zum Mord verteidigen.

Sonderkategorie: Gewalt im Sport – Fußball-Symbol

Es gibt staatlich gefördertes Aggressionsabbau-Training für gewalttätige Ausländer: Unterrichtet wird Boxen, Kickboxen, Jiujitsu – oder ist dies vielleicht doch eher die staatlich geförderte Einübung für die nächste Schlägerei? Der Gedanke des Fairplay, des Verlierenkönnens und des Kämpfens nach Regeln, ist jedenfalls im Fußball beispielsweise weniger zweideutig und mit dem selben Energieverbrauch vermittelbar. Die Sonder-Kategorie „Gewalt im Sport“ zeigt aber, daß es selbst bei der schönsten Nebensache der Welt zu schweren Auseinandersetzungen kommen kann – etwa dann, wenn die rein türkische Kreisligamannschaft eine Schiedsrichterentscheidung nicht akzeptieren möchte und die Unterstützung ihrer Fans handfest wird.