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Leipzig: Unbeteiligter Rußlanddeutscher stirbt beim »Türsteher-Krieg«

8.3.2008
von Redaktion

Die von Medien als »Türsteher-Krieg« bezeichneten ­Auseinandersetzungen zwischen Banden in der Leipziger Diskothekenszene fordern mehrere schwerverletzte Menschen. Es beginnt damit, daß Ausländer die Diskothek »Schauhaus« stürmen. Als die Polizei eintrifft, wird auch diese angegriffen. »Sie ließen sich von unseren Diensthunden in den Arm beißen, um den Tieren dann mit der anderen Hand die Schnauze zuzudrücken«, berichtet Leipzigs Polizeipräsident Rolf Müller später über die Angriffe auf die Polizei durch ausländische Banden und Türsteher. Beide Gruppierungen seien mit Baseballschlägern, Pfefferspray und Pflastersteinen ausgerüstet. Die Lage beruhigt sich aber schließlich. Später brechen jedoch Kämpfe vor weiteren Diskotheken aus. Dabei wird der unbeteiligte, 28jährige Rußlanddeutsche Andreas K. zufällig von Kugeln getroffen. Aus einer Gruppe randalierender Ausländer habe diese ein Mann mit dunklerem Teint abgefeuert. Das Opfer hat keine Überlebenschance. Auslöser des »Türsteher-Krieges« sind Streitereien arabischer Cliquen, die mehr Einfluß in der Stadt geltend machen wollen.

Quelle: LVZ und Die Welt