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Stolberg: NPD-Sympathisant auf Heimweg von Ausländer erstochen

4.4.2008
von Redaktion

In Stolberg (NRW) wird der 19jährige Kevin erstochen, als er mit einem 18jährigen NPD-Mitglied auf dem Nachhauseweg von einer Parteiveranstaltung ist. Der Täter ist ein 18jähriger Ausländer aus einer Clique. Die Polizei resümiert, daß die Tat trotz der dezidiert rechten Einstellung des Opfers keine politische Dimension besitze, sondern »im persönlichen Umfeld zwischen Täter und Opfer« begründet liegt und damit lapidar eine »Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen« darstellt. Die NPD veranstaltet nach dem Totschlag Trauermärsche. Stolbergs Bürgermeister Ferdi Gatzweiler (SPD) nennt diesen Umstand eine »Katastrophe«, da er fürchtet, daß die Stadt zur Pilgerstätte der Rechten werde. Der Täter wird unterdessen zu einer Jugendstrafe von sechs Jahren verurteilt. Die Familie von Kevin hat für ihn eine Internetseite eingerichtet. Darauf enthalten sind auch alle wichtigen Presseberichte: http://www.kevin-plum.de.

Quelle: Westdeutsch Zeitung