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Hamburg: Ausländertrio entsorgt verkohlte Leiche ihres Opfers

16.4.2008
von Redaktion

Wegen geringer Drogenschulden gerät Kirk M. (17) in einen Streit mit Gzim L. (22), Labinot B. (21) und Yakup M. (19). Die Ausländer versuchen, das Geld mit Gewalt einzutreiben. Die Situation gerät außer Kontrolle, weil Kirk M. sich von der versuchten Erpressung unbeeindruckt zeigt. Labinot B. fühlt sich dadurch provoziert und meint, »Stärke demonstrieren« zu müssen. Es kommt zu einem Kampf mit tödlichem Ausgang. Labinot B. habe sein Opfer stranguliert, Gzim L. ihm eine Zwiebel in den Hals gesteckt und Yakup M. habe die Tathandlungen der beiden Mitangeklagten durch Sprünge auf das Opfer unterstützt, heißt es später vor Gericht. Anschließend sei das Opfer auf einer illegalen Mülldeponie verbrannt worden. Die verkohlte Leiche wird wenig später im Hamburger Stadtteil Billwerder von einem Mitarbeiter der Stadtentwässerung gefunden. Die Täter hatten Kirk auf Tapetenresten mit Benzin übergossen und angezündet. Im Oktober 2009 spricht das Landgericht die jungen Ausländer schuldig: Gzim L., Labinot B. und Yakup M. werden wegen gemeinschaftlichen Totschlags in Tateinheit mit versuchter räuberischer Erpressung verurteilt. Der Erwachsene Gzim L. erhält eine Freiheitsstrafe von neun Jahren und sechs Monaten, Labinot B. eine Jugendstrafe in gleicher Höhe und Yakup M. acht Jahre.

Quelle: justiz.hamburg.de