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Frankfurt: Marokkaner begehen ca. 50 Raubüberfälle

29.8.2013
von Redaktion

Nur fünf Minuten nachdem ein 16 Jahre alter Jugendlicher aus dem Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums entlassen wird, raubt er einer 85 Jahre alten Frau ihre Halskette. Zuvor war der Jugendliche nach einem versuchten Trickdiebstahl vorläufig festgenommen worden. Er soll versucht haben, einem betrunkenen Mann dessen Handy zu stehlen. Diese Tat rechtfertigte keine Inhaftierung, so daß er entlassen wurde. In unmittelbarer Nähe des Präsidiums trifft der Täter dann auf die Seniorin, der er ohne Vorwarnung die Kette vom Hals reißt und flieht. Sie bleibt unverletzt. Etwa eine Stunde nach dieser Tat wird der Polizei der Raub eines Handys gemeldet. Opfer ist eine 22 Jahre alte Frau. Die Täterbeschreibung paßt auf den Jugendlichen, der etwa eine Stunde später in der Innenstadt erneut festgenommen wird. Das Raubgut hatte er noch bei sich. Er wird dem Haftrichter vorgeführt.
Seit Mitte April kam es im gesamten Frankfurter Stadtgebiet zu insgesamt 50 Raubüberfällen, bei denen den Opfern überwiegend Halsketten, aber auch Armreifen oder Uhren entrissen wurden. Alle Taten ereigneten sich am helllichten Tag. Bei den Opfern handelte es sich überwiegend um ältere Damen, die in einigen Fällen aufgrund der brutalen und rücksichtslosen Vorgehensweise nicht unerheblich verletzt wurden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um Jugendliche und Heranwachsende im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, die aus Marokko stammen und sich illegal in Deutschland aufhalten.

Quelle: Polizeibericht