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Bremen: Arabische Großfamilie spricht Todesdrohungen in der Ausländerbehörde aus und geht Wachmann an

16.8.2010
von Redaktion

Der Weser Kurier und andere Bremer Lokalmedien berichten von zwei Brüdern einer Großfamilie, die im »Stadtamt« einen Sicherheitsbeamten angegriffen haben und Morddrohungen aussprachen. Worum es bei diesem Streit ging, erfährt man nicht. Einzig, daß die Sicherheitsmaßnahmen nach diesem Vorfall verschärft wurden, erzählt man den Lesern. Ein Bild von Radio Bremen zeigt dann zumindest, wo sich der Vorfall zugetragen hat: in der Ausländerbehörde. Erst zwei Monate später berichtet der Spiegel über den Fall so, wie er sich wirklich zugetragen hat. Zwei polizeibekannte Brüder einer »berüchtigten kurdisch-arabischen Sippe« kommen im Ausländeramt mit ihrem Anwalt vorbei. Mohammed und Halil M. drehen durch, weil das Gespräch mit den Beamten nicht so läuft wie gewünscht. Sie beleidigen sie und gehen auf einen Wachmann los, der sich als Kickboxer jedoch zu wehren weiß. Bei der Polizei drohen die beiden weiter und kommen deshalb vorläufig in Haft. Der Spiegel kommt zu dem Schluß: »Mafiöse Ausländerclans mit Tausenden Mitgliedern haben sich unter Ausnutzung rechtlicher Schlupflöcher, sozialer Leistungen und internationaler Kontakte zu dominierenden Größen der organisierten Kriminalität entwickelt. Sie handeln mit Heroin und Kokain, kassieren in Bordellen oder sind im Schleusergeschäft aktiv. Die Brutalität, mit der sie dabei vorgehen, hat sie zur Macht im Milieu werden lassen, Polizisten fürchten sich vor ihnen. Der Staat schaut dem Treiben der Sippen meist tatenlos zu, die Politik ignoriert das Phänomen.«

Quelle: Spiegel