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Uelzen: Arabisch-osteuropäische Jugendbande „terrorisiert“ Kleinstadt

12.12.2011
von Redaktion

Die Kreiszeitung berichtet von einer osteuropäisch-arabischen Jugendbande (alle ca. 18 bis 21), die in den letzten Monaten durch Schlägereien, Schutzgelderpressungen, Beleidigungen und Zeugen-Beeinflussungen aufgefallen ist. Die Rädelsführer dieser Bande sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft, allerdings ist es noch unklar, ob sie verurteilt werden können, weil die Familien der Täter enormen Druck auf die Opfer ausüben. Zwei 19-Jährigen wird vorgeworfen, am 2. Juli 2011 einen Mann mit einer Bierflasche niedergestreckt zu haben. Danach hätten sie gegen den Kopf des am Boden liegenden Opfers getreten. Unter anderem wurde bei dem Opfer im Krankenhaus ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt. Drei weitere Mitglieder der Bande müssen sich wegen eines Überfalls verantworten. Sie sollen versucht haben, von einem Kaufmann mit einem Messer Schutzgeld zu erpressen. Das Opfer rief die Polizei, weil es nicht angehen könne, daß „Jugendliche diese Stadt terrorisieren“. Der Familienvater von einem der Täter bot ihm nach dem Überfall eine Geldzahlung an, um ihn zu einer Falschaussage zu motivieren. Dies schlug fehl. Andere Zeugen versuchen die Täterfamilien zu beeinflussen, indem sie ihnen die Reifen zerstechen oder anderweitig bedrohen.

Quelle: Kreiszeitung