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Paderborn: Iraner versucht, bei Personenkontrolle auf Polizisten zu schießen

14.8.2011
von Redaktion

Bei einer Personenkontrolle zieht ein Iraner eine Schußwaffe und will auf Polizeibeamte schießen. Nur durch das schnelle Eingreifen der überprüfenden Beamten, kann der Einsatz der Waffe und damit auch ein daraus resultierender Schußwaffengebrauch seitens der Polizisten verhindert werden. Als der 53-jährige Iraner die Polizei erblickte, flüchtet er zunächst. Kurze Zeit später erscheint er wieder im Blickfeld der Beamten. Diesmal wird er aufgefordert, sich auszuweisen. Nachdem er den Beamten ein Ausweisdokument ausgehändigt hatte, stellen diese fest, daß die Papiere ungültig sind. Wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts soll der Verdächtige nun durchsucht werden. Eine Nachfrage nach Waffen oder gefährlichen Gegenständen verneint der Mann. Entgegen der Anweisung der Polizei greift der Mann aber plötzlich in seine Jacke und zieht eine Schusswaffe hervor. Da die Beamten unmittelbar neben dem Mann stehen, können sie ihm die Waffe entreißen. Bei der anschließenden Durchsuchung finden die Ordnungshüter zudem ein Teppichmesser in der Außentasche der Jacke. Der Iraner, der in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen diverser Eigentums- und Sexualdelikte sowie verschiedenen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten war, wird vorläufig festgenommen. Zur Tatzeit steht der Mann unter Drogen. Bei einer sich anschließenden Wohnungsdurchsuchung finden die Beamten bei ihm weitere Drogen und auch größere Mengen an Bargeld.

Quelle: Polizeibericht