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Neukirchen-Vluyn: Spätaussiedler von Türken vermutlich in Hinterhalt gelockt

31.7.2011
von Redaktion

Der Geburtstag eines 30-jährigen Spätaussiedlers aus Kasachstan endet in einer Schlägerei mit türkischen Anwohnern. Diese hatten zunächst jegliche Schuld den Partygästen zugeschoben. Die Freunde des Spätaussiedlers hätten zu viel Lärm verursacht und dann auch zuerst zugeschlagen. Gegen diese Version wehren sich nun die Beschuldigten. Selbst wenn es zu laut gewesen sein sollte, was die Partygäste bestreiten, hätten die Türken die Polizei verständigen müssen. Dies taten sie nicht. Statt dessen bewaffneten sie sich mit Knüppeln und griffen die Gäste nach Ende der Feier auf dem Nachhauseweg an. Ein Opfer berichtet: „Wir haben das Gefühl, dass das eine Falle war. Wer ruft denn um Hilfe und hat einen Knüppel zur Hand? Warum wurde nicht die Polizei angerufen, wenn der Lärm zu groß war? Warum diese Selbstjustiz? Die Polizei haben schließlich wir angerufen.“ Ein 33-jähriger Mann liegt mit Hirnblutungen in Folge der Knüppelschläge im Krankenhaus. Mehrere andere Gäste der Feier mußten ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden.

Quelle: Rheinische Post