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Duisburg: Nach Kneipenschlägerei geht es gegen die Polizei

12.5.2008
von Redaktion

Am Pfingstmontag betritt in Duisburg ein alkoholisierter Türke (42) eine Kneipe und will weiter trinken. Der Wirt verweigert allerdings den Ausschank von Alkohol. Daraufhin bedrängen ihn Landsmänner des Betrunkenen. Die wenig später eintreffende Polizei scheint zunächst, die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Doch Augenblicke später entwickelt sich vor der nächsten Kneipe erneut eine Schlägerei mit den Türken. Die Polizei schreitet erneut ein und wird diesmal selbst angegriffen. 20 junge Ausländer beobachten die Situation und beteiligen sich schließlich an den Auseinandersetzungen mit der Polizei. »Los, laßt uns alle auf die Bullen gehen. Das schaffen wir, die sind nicht genug!« soll ein Anführer der Gruppe gesagt haben. »Bullen, verpißt euch, ihr habt hier nichts mehr zu melden. Das ist unsere Stadt!« Nachdem die Polizei den betrunkenen Türken abtransportiert hat, beruhigt sich die Lage. Ein Augenzeuge des Geschehens ist über die Schlägereien mit der Polizei so empört, daß er einen anonymen Brief verfaßt und ihn in umliegende Briefkästen wirft. Darin heißt es: »Wenn man mitbekommt, wie die Beamten beleidigt und angegangen werden, wird einem als Bürger angst und bange.«

Quelle: Rheinische Post